Tomatenpassata und Tomatenmark

Die Tomate wurde im 16. Jahrhundert von Seefahrern nach Europa gebracht. Da man annahm, dass die Früchte giftig seien, wurde die Tomate zunächst als Zierpflanze kultiviert. Erst zwei Jahrhunderte nachdem die Pflanze nach Europa kam, begann man damit, Tomaten zu konsumieren. Heute sind die roten Früchte aus der italienischen Küche nicht mehr wegzudenken.

Bei der Herstellung von passierten Tomaten werden die roten Früchte entkernt, geschält und schließlich durch Siebe gestrichen. Tomatenpassata ist die Grundlage vieler Gerichte wie Pastasaucen, Suppen oder Pizzabeläge.

Bei Tomatenmark handelt es sich um konzentriertes Tomatenpassata. Bei der Herstellung wird die rote Masse eingekocht. Je nachdem wie viel Wasser im Endprodukt enthalten sein soll, wird der Vorgang wiederholt, so gibt es einfach-, zweifach- und dreifach konzentriertes Tomatenmark. Tomatenmark wird zum Verfeinern von Saucen, Suppen und Dressings verwendet. Nach dem Öffnen sollte die rote Paste im Kühlschrank aufbewahrt und mit einer Schicht Öl bedeckt werden.

Veröffentlicht am: 30. August 2017
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